In den Jahrestagungen wird auch darauf hingewiesen, dass Medikamente bei Mann und Frau anders wirken. Meist müssen für Frauen kleinere Dosen gewählt werden. Die empfohlene Anfangsdosis gemäss der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) beträgt beispielsweise für das Schlafmittel Zolpidem 5 mg für Frauen und 5 mg-10 mg für Männer.
Die Ziele, aber auch die Ängste von Spitzensportlern unterscheiden sich nicht wesentlich von Frauen und Männern in Führungspositionen. Je positiver die Erwartung, desto negativer und schwieriger wird es mit einer negativen Realität umzugehen. Aus Fehlern lernt man und kann sich weiter verbessern. Die Kunst ist vermutlich, dies anzuerkennen und zu akzeptieren. Wenn die Sportler nicht auch die Misserfolge kennen würden, könnte man die Genugtuung und das unbeschreibliche Siegesgefühl als solches gar nicht entspechend anerkennen.
Das Streben nach Erfolg führt zu hohen Erwartungen und Leistungsdruck. Gerade im Spitzensport ist es häufig entscheidend, in einer bestimmten Wettkampfphase besonders erfolgreich zu sein.
Gemäss WHO stellen Depressionen in den reichen Ländern bei Weitem die häufigste Ursache für den
Verlust gesunder Lebensjahre durch Behinderung oder frühzeitigen Tod dar. Wo liegen die Ursachen? Werden wir
immer kränker? Welches sind die Folgen für unser Gesundheitssystem? Was ist denn überhaupt Burnout?
Burnout gemäss den ICD-10 Richtlinien wird als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Es beeinhaltet „Probleme und Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“.
Auszug aus Vortrag Dr. med. A. Walder
Das dynamische Gehirn –"Älter werden neu betrachtet"
Durch unseren Lebensstil schon in jüngeren Jahren können wir „gesundes Altern“ begünstigen und einer
dementiellen Entwicklung vorbeugen. Dennoch darf nicht nur „gesundes Altern“ als „erfolgreiches Altern“
gewertet werden, sondern es gilt auch altersbedingte Verhaltensänderungen zu akzeptieren.
Tagungsbeitrag: Das dynamische Gehirn –"Älter werden neu betrachtet"